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Unzensiert
Annegret Soltau – Eine Retrospektive

8.5.2025–17.8.2025

Der Körper ist politisch – das zeigen die Arbeiten der Künstlerin Annegret Soltau (*1946) wirkungsvoll. Seit den 1970er-Jahren erregt ihre Kunst Aufsehen und hat bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren. Mit über 80 Werken gibt die Ausstellung einen umfassenden Einblick in ihr vielschichtiges Gesamtwerk: von Zeichnungen über erweiterte Fotografie und Video bis hin zu Installationen. Darunter sind wegweisende, zum Teil bisher noch nicht veröffentlichte Arbeiten aus Soltaus Studio.

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Programm
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Über die Ausstellung

Galt Annegret Soltau trotz ihrer kunsthistorischen Bedeutung lange Zeit als Geheimtipp, zählt ihr Werk heute zu den wichtigsten Positionen feministisch inszenierter Fotografie und Body Art. In mehr als fünf Jahrzehnten hat sie sich mit ihrer eigenständigen, radikal feministischen Bildsprache allen Widerständen zum Trotz als unverzichtbare Stimme der Gegenwartskunst etabliert. Das Städel Museum widmet ihr erstmals eine Retrospektive, die gemeinsam mit der Künstlerin entwickelt wurde.

Annegret Soltau nutzt den Körper, ihr eigenes Selbst als Austragungsort für die Verhandlung von gesellschaftlichen Strukturen. Mit ihren radikalen Fotovernähungen hat sie eine völlig neue künstlerische Formensprache geschaffen und den weiblichen Körper als Medium der Selbstermächtigung etabliert.

Svenja Grosser, Leiterin der Sammlung Gegenwartskunst und Kuratorin der Ausstellung, Städel Museum
  • Annegret Soltau (*1946)
    Geteilte MUTTER-Säule, 1980/81

  • Annegret Soltau (*1946)
    Chirurgische Operationen II, 11.10.2001, 2001

  • Annegret Soltau (*1946)
    Umschlossene, 1973

Städel Invites
Annegret Soltau

Live-Event mit der Künstlerin, mit Artist Talk, Performance, Musik und Drinks

Förderer & Partner

Gefördert durch
Art Mentor Foundation Lucerne, Hessische Kulturstiftung, Alexander Tutsek-Stiftung, Städelscher Museums-Verein e. V.

Mit weiterer Unterstützung durch
Yoram Roth, Georg und Franziska Speyer’sche Hochschulstiftung

Medienpartner
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Monopol – Magazin für Kunst und Leben, Arte

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