Engagement / Das Haus / Institution

ENGAGEMENT MIT LANGER TRADITION – EINE BÜRGERSTIFTUNG IM 21. JAHRHUNDERT

 

"Das Städel als Modell […] für das Museum im 21. Jahrhundert"
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. September 2007

"Das Städel ist ein Haus, an dem die Bürgerinnen und Bürger der Region großen Anteil nehmen, ein Museum, das sie als ihres begreifen und für das sie sich engagieren."
Prof. Dr. h.c. mult Nikolaus Schweickart, Administrationsvorsitzender

"Von den Frankfurter Kunstliebhabern und Sammlern nochmals zu sprechen, muss ich zuerst Herrn Städels gedenken, der im hohen Alter […] noch immer seine Werke genießt. […] Man versichert, dass er das alles, nebst Haus und einem ansehnlichen Kapital, zu gemeinem Nutzen stiften und zu Ausbildung von Künstlern und Kunstfreunden für ewige Zeiten beisammeln will."
Johann Wolfgang Goethe, 1815

Johann Friedrich Städels bahnbrechende, aufklärerisch-urbanem Denken verpflichtete Idee war es, seinen Kunstbesitz zum Grundstock einer öffentlichen Sammlung zu machen. Mit dieser ersten Stiftung deutschen Rechts ergriff ein Bürger die Initiative zur Förderung von Kunst, was bis dahin eine Sache von Adel und Kirche gewesen war. Und diese richtungweisende Idee des Stifters prägt das Haus bis heute: Das Städel Museum gilt seit seiner Gründung vor fast 200 Jahren als Sinnbild bürgerlichen Engagements. Und so ist es auch kein Widerspruch, dass sich die zahlreichen Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen, die sich auf vielfältige Weise für "ihr" Städel einsetzen, zugleich durch Traditionsbewusstsein und visionäres Denken auszeichnen.

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