Ausstellungskataloge
Caravaggio in Holland. Musik und Genre bei Caravaggio und den Utrechter Caravaggisten
24 x 30 cm
€ 34.90
€ 10.00
Hg. von Jochen Sander, Bastian Eclercy und Gabriel Dette.
Mit einem Vorwort von Max Hollein und Beiträgen von Marcus Dekiert, Gabriel Dette, Bastian Eclercy, Wayne Franits, Louis Peter Grijp, Nicole Hartje-Grave, Liesbeth M. Helmus, Thomas Ketelsen, Everhard Korthals Altes und Jochen Sander. 192 Seiten, 61 Farbtafeln,
41 Abbildungen in Farbe und 22 in schwarz-weiß.
Hirmer Verlag, München 2009
Caravaggio in Holland? Nein, der Begründer der römischen Barockmalerei war nie auf Reisen in den Niederlanden. Umgekehrt: Eine Gruppe von Malern aus der holländischen Stadt Utrecht hat sich auf den Weg nach Rom gemacht, um die spektakuläre Helldunkelmalerei Caravaggios mit eigenen Augen zu studieren.
In der Ausstellung des Städel Museums wird eine exquisite Auswahl von Gemälden Caravaggios den Musik- und Genreszenen von Dirck van Baburen, Gerard van Honthorst und Hendrick Terbrugghen gegenübergestellt. Etwa 40 Meisterwerke – darunter der berühmte "Lautenspieler", die Inkunabel des barocken Musikantenbildes – veranschaulichen die Auseinandersetzung der drei Utrechter mit Caravaggio und seinen italienischen Zeitgenossen ebenso wie den intensiven künstlerischen Austausch der Maler untereinander nach ihrer Rückkehr in die Heimat. Im Spiegel seiner holländischen Rezeption erscheint auch Caravaggio selbst in neuem Licht.
Das von Jochen Sander, Bastian Eclercy und Gabriel Dette herausgegebene Katalogbuch erläutert nicht nur die ausgestellten hochkarätigen Werke Caravaggios und seiner holländischen Künstlerkollegen, sondern enthält außerdem eine Reihe von Essays renommierter Fachwissenschaftler, darunter Marcus Dekiert, Bastian Eclercy, Wayne Franits, Louis Peter Grijp, Nicole Hartje-Grave, Liesbeth M. Helmus, Thomas Ketelsen und Everhard Korthals Altes. Die Essays beleuchten neben der Auseinandersetzung der Utrechter mit ihren italienischen Vorbildern und ihrer künstlerischen Weiterentwicklung auch Fragen der Arbeitsteilung und der Maltechnik, der Ikonographie, der Musikpraxis und des Sammlungswesens.










Dieses Bild kann ich in seiner gegenwärtigen Form nicht als ein Werk Dürers ansehen - vielleicht der Entwurf, aber das Gesicht stammt garantiert so nicht von Dürer: Das ist viel zu platt und grob für Dürer. Die betenden Hände erinnern an Dürer, aber das heißt nicht, daß das Bild wirklich von ihm stammt - vielleicht ist ein Dürer unter der gegenwärtigen Malschicht?
Dieses ist eines der exquisitesten van Eyck-Werke - von einer unglaublichen Kostbarkeit und Feinheit in der Darstellung von Stoffen, von einer Meisterschaft in der räumlichen Komposition, die fast vermuten läßt, ob nicht italienisch-flämische Beziehungen auch unter Künstlern enger waren als bisher vielleicht vermutet: Ein absolutes MEISTERWERK!
typisch romantisch!