Kataloge
Die Zeichnungen von Adam Elsheimer
28,6 x 23,5 cm
€ 68.00
€ 10.00
Autor: Joachim Jacoby
Deutsche Ausgabe
420 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
Universitätsdruckerei H. Schmidt 2008
Adam Elsheimer gehört zu den wenigen deutschen Künstlern, die in der europäischen Malerei des Barock hohes Ansehen gewonnen haben. Dennoch wird sein Name im Kanon der großen Meister in der Öffentlichkeit nur selten genannt, seltener, als es seiner großen Bedeutung als Künstler zukommt. Unter Sammlern und Kennern war er bereits zu Lebzeiten eine Legende und wurde von Künstlerkollegen wie Rubens und Rembrandt bewundert. Der frühe Tod im Alter von 32 Jahren setzte seinem Schaffen ein jähes Ende. Elsheimer, der 1578 in Frankfurt geboren wurde und als Zwanzigjähriger über Süddeutschland und Venedig 1600 nach Rom ging, hat ein zahlenmäßig kleines – bisher sind 45 Gemälde und 27 Zeichnungen und Gouachen bekannt –, jedoch äußerst einflussreiches Werk hinterlassen. Mit der von Hell-Dunkel-Kontrasten bestimmten Beleuchtung, der narrativen Vielgestalt und seinem poetischen Reiz entfaltete das aus kleinformatigen Kupfertafeln bestehende Werk, das heute zu den Schätzen der großen Museen gehört, europaweite Wirkung.
In der Publikation erörtert Joachim Jacoby in einer ausführlichen Einleitung die verwickelte Forschungs- und Beurteilungsgeschichte des zeichnerischen Werks Elsheimers: Die eigenhändigen Zeichnungen werden eingehend besprochen und die Ablehnung unzutreffender Zuschreibungen in einer exemplarischen Auswahl begründet. Nach einem Exkurs zu den technischen Besonderheiten im Arbeitsverfahren des Künstlers folgt der umfassende Katalog, der in eigenhändige Zeichnungen Elsheimers, abgelehnte Zuschreibungen und gezeichnete Kopien nach Werken Elsheimers unterteilt ist. Der Band bietet dem Leser damit einen umfassenden und vielfältigen Zugang zu Adam Elsheimers zeichnerischem Werk.












Dieses Bild kann ich in seiner gegenwärtigen Form nicht als ein Werk Dürers ansehen - vielleicht der Entwurf, aber das Gesicht stammt garantiert so nicht von Dürer: Das ist viel zu platt und grob für Dürer. Die betenden Hände erinnern an Dürer, aber das heißt nicht, daß das Bild wirklich von ihm stammt - vielleicht ist ein Dürer unter der gegenwärtigen Malschicht?
Dieses ist eines der exquisitesten van Eyck-Werke - von einer unglaublichen Kostbarkeit und Feinheit in der Darstellung von Stoffen, von einer Meisterschaft in der räumlichen Komposition, die fast vermuten läßt, ob nicht italienisch-flämische Beziehungen auch unter Künstlern enger waren als bisher vielleicht vermutet: Ein absolutes MEISTERWERK!
typisch romantisch!