Eröffnung
Sammlungspräsentation Gegenwartskunst
Sammlungserweiterung
Die Architektur des Erweiterungsbaus
Ausstellungsarchitektur der Sammlungspräsentation
Städel-Sammlung / Unterbringung und Baugeschichte
Finanzierung
Spendenkampagne „Frankfurt baut das neue Städel“
Spendertafel und Patenschaften
Publikation
Bildung und Vermittlung
Begleitprogramm
Audiotour
Filme

Eröffnung

Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus für die Präsentation der Gegenwartskunst hat das Frankfurter Städel Museum die größte inhaltliche und architektonische Erweiterung seiner knapp 200-jährigen Geschichte vollendet. Im Zuge gewichtiger Sammlungszuwächse wurde im Herbst 2009 mit der Errichtung eines Erweiterungsbaus nach den Plänen der Frankfurter Architekten schneider+schumacher begonnen. Die unter dem Städel-Garten platzierte lichtdurchflutete Ausstellungshalle mit ihren signifikanten kreisrunden Oberlichtern bringt rund 3.000 m² zusätzliche Ausstellungsfläche und verdoppelt damit den Umfang der Sammlungspräsentation im Städel. Mit der Fertigstellung des Erweiterungsbaus werden im Städel von nun an 700 Jahre abendländischer Kunstgeschichte unter einem Dach in einer ebenbürtigen Präsentation erlebbar werden: alte Meister, die Kunst der Moderne und die Gegenwartskunst. Der Erweiterungsbau öffnet erstmals am 25. und 26. Februar 2012 mit Tagen der offenen Tür und einem großen Bürgerfest jeweils von 10 bis 20 Uhr seine Pforten.

"Wir haben gemeinsam viel erreicht", sagt Max Hollein, Direktor des Städel Museums. "Mit dem Neubau und der maßgeblichen Erweiterung der Sammlung der Gegenwartskunst hat das Städel dank des beispiellosen Engagements vieler einen weiteren Quantensprung in seiner knapp zwei Jahrhunderte währenden Geschichte vollziehen können. Diese großartige Unterstützung verstehen wir als Auftrag für die Zukunft der Institution."

Die Finanzierung des Gesamtprojekts, das neben dem Erweiterungsbau auch die Sanierung des Altbaus beinhaltete, ist bereits abgeschlossen. Das rund 52 Millionen Euro teure Projekt (34 Millionen Euro Erweiterungsbau, 18 Millionen Euro Sanierung des Altbaus) wurde durch die Unterstützung von Unternehmen, Stiftungen und zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern zu 50 Prozent (rund 26 Millionen Euro) aus privaten Mitteln und zur anderen Hälfte aus öffentlichen Geldern finanziert.

"Der gemeinsame Kraftakt und Schulterschluss von öffentlicher Hand, verschiedensten Unternehmen, Stiftungen und Privatpersonen", betont Prof. Dr. h. c. mult. Nikolaus Schweickart, Vorsitzender der Administration des Städel Museums, "sind ein wichtiges Zeichen für den Fortbestand des Städel Museums und eine bemerkenswerte Demonstration kulturellen Engagements im 21. Jahrhundert. Ohne das aktive Mitwirken zahlreicher Bürger, Partner, Förderer, Sponsoren und Besucher wäre Museumsarbeit in dieser Form nicht denkbar."

"Frankfurt konnte über Jahrhunderte auf eine einzigartige Verbundenheit seiner Bürgerschaft zu ihrer Stadt bauen", sagt Oberbürgermeisterin Dr. h. c. Petra Roth. "Umso mehr fühlt sich die Stadt Frankfurt dazu aufgerufen, die Sanierung des Altbaus und die Errichtung des Neubaus des Städel Museums tatkräftig mit einer Summe von insgesamt 16,4 Millionen Euro zu unterstützen."

Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt, sieht in der Erweiterung des Städel "eine großartige Zusammenarbeit zwischen dem Städel Museum und der öffentlichen Hand." Gemeinsam habe man mit dem spektakulären Neubau der Frankfurter Architekten schneider+schumacher "das Museumsufer Frankfurt um ein architektonisches Juwel bereichert", so Semmelroth.

Das Städel Museum ist seit seiner Gründung vor 200 Jahren ein einzigartiges Bildermuseum, das von Beginn an jeweils die Kunst seiner Zeit als integralen Bestandteil der Sammlung erworben hat, sei es die Kunst der Nazarener zu Beginn des 19. Jahrhunderts oder später der Impressionisten und Expressionisten. Im Erweiterungsbau wird die Sammlung der Gegenwartskunst im Städel Museum erstmals einen adäquaten Platz erhalten. Diese Sammlung hat – aufbauend auf einem bedeutenden Bestand – in den letzten Jahren signifikante, strukturelle Zuwächse erfahren. Durch die Überlassung von 600 Werken aus der Sammlung Deutsche Bank und die Übergabe von 220 Fotografien bzw. Werkkomplexen aus der DZ BANK Kunstsammlung 2008 sowie durch zahlreiche bedeutende Schenkungen und eine konsequente Ankaufspolitik, die wesentlich durch das Städelkomitee 21. Jahrhundert unterstützt wird, sind insgesamt rund 1.200 Werke der Gegenwartskunst in die Sammlung des Städel gelangt.

"Die Präsentation der Gegenwartskunst im Städel zeigt Verbindungslinien auf", so Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter Gegenwartskunst im Städel, "welche die Kunst der Nachkriegszeit als in sich, aber auch mit der klassischen Moderne zusammenhängenden und vernetzten Zeitraum fassen." Anhand einer Auswahl von über 330 Werken widmet sich die erste Sammlungspräsentation den zentralen Themen Abstraktion und Figuration in der Malerei, aber auch in Medien wie der Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie und Skulptur sowie deren Wechselwirkungen.

Einzelne Bereiche der Sammlung wurden komplett neu aufgebaut: Die geometrische, konstruktive Abstraktion findet nun ebenso ihren Platz im Städel wie die sich diesseits und jenseits des Keilrahmens in diverse Medien und vor allem in die dritte Dimension erweiternde Malerei. Das im Sammlungsbestand traditionell präsente Informel wurde in den letzten Jahren auch international gestärkt und zudem historisch in Vergangenheit und Zukunft weiter gedacht. Besonders aber wurde das Moment der Vernetzung unterschiedlicher Sammlungsbereiche gezielt befördert. Vor allem werden auch solche Positionen präsentiert, die bis dato weniger im Fokus standen wie beispielsweise die geometrische Abstraktion in der europäischen Nachkriegskunst.

Der unter dem Städel-Garten gelegene Neubau der Frankfurter Architekten schneider+schumacher bildet den optimalen Rahmen für die Präsentation der Gegenwartskunst im Städel Museum. 195 kreisrunde Oberlichter mit einem Durchmesser von 1,5 bis 2,5 Metern versorgen die bis zu acht Meter hohe Ausstellungshalle mit natürlichem Licht und breiten sich als einprägsames Muster über die Gartenfläche aus. "Es war uns wichtig, ein Gebäude zu schaffen, das sich sowohl als eigenständige und signifikante Architektur behaupten kann als auch optimale Räume für die Präsentation von Kunst bietet", sagt Prof. Michael Schumacher, Partner des Architekturbüros schneider+schumacher. "Die auf nur zwölf Säulen ruhende Deckenkonstruktion bietet eine hohe Flexibilität und ermöglicht es, bei jeder Sammlungsneupräsentation auf rund 3.000 m2 ein völlig neues inneres Raumsystem zu realisieren", betont Till Schneider von schneider+schumacher. Die Architektur für die erste Sammlungspräsentation wurde mit dem Berliner Architekturbüro Kuehn Malvezzi entwickelt und bietet mit einem ineinander verschränkten Galeriesystem einen offenen Parcours durch die Gegenwartskunstsammlung. "Der dynamische und intuitive Besucherparcours in den Gartenhallen bildet einen spezifischen Kontrast zur axialen Bewegung in der Sammlungspräsentation des Altbaus", so Prof. Wilfried Kuehn zum Konzept der Ausstellungsarchitektur.

Insgesamt umfasst die Sammlung des 1815 als private Stiftung gegründeten Städel Museums derzeit rund 3.000 Gemälde, 600 Skulpturen, 500 Fotografien und über 100.000 Zeichnungen und Druckgrafiken. Damit präsentiert das Museum einen Überblick über 700 Jahre europäische Kunstgeschichte – vom frühen 14. Jahrhundert über die Renaissance, den Barock, das 19. Jahrhundert und die klassische Moderne bis in die Gegenwart. Höhepunkte der international bedeutenden Sammlung sind Werke von Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli, Rembrandt und Jan Vermeer, von Claude Monet, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann und Alberto Giacometti sowie Francis Bacon, Gerhard Richter, Wolfgang Tillmans und Isa Genzken.

 

Sammlungspräsentation Gegenwartskunst

Die Gegenwart beginnt im Städel Museum bereits mit Josef Albers, Jean Fautrier, Hermann Glöckner, Ernst Wilhelm Nay und Fritz Winter, da diese sämtlich im vorletzten Jahrhundert geborenen Künstler wichtige Wegbereiter, Akteure und Lehrer der Kunst nach 1945 sind – unserer Gegenwartskunst. Sie stehen damit beispielhaft für eine historische Kontinuität, welche die Kunst der europäischen Nachkriegszeit unmittelbar mit der klassischen Moderne verbindet und zugleich Themen anstößt, die bis in die unmittelbare Gegenwart reichen. Dieser Weitung des kunsthistorischen Horizonts entsprechend wird auch die Kunst unserer Gegenwart großräumiger fokussiert, um Themen und Entwicklungen zu fassen, die neben dem Trennenden eher das Verbindende, Verwandtschaft Stiftende in den Blick nehmen.

Ein aufgrund seiner stilistischen Vielfalt ebenso wie aufgrund der zeitlichen Erstreckung treffendes Beispiel dieser Lesart der europäischen Kunstgeschichte ist das Œuvre von Ernst Wilhelm Nay – eines der zentralen Künstler der deutschen Nachkriegszeit. Von den frühen figürlichen Malereien über unterschiedliche Stufen einer gestischen, später organisch¬geometrischen Abstraktion lässt sich eine Kunstgeschichte nacherzählen, die von der ausgehenden klassischen Moderne bis in die Hard¬Edge¬Malerei der 1960er¬Jahre reicht.

Aber auch an den Lebenswerken so unterschiedlicher Künstler wie Fritz Winter oder Josef Albers lässt sich aufzeigen, wie sehr Vorkriegs- und Nachkriegszeit, erste und zweite Moderne, Avantgarde und Neo¬Avantgarde sich personell wie formal ineinanderfügen. Die geometrisch¬konstruktivistische Abstraktion wird so als eine der prägenden Narrationen deutlich und bildet einen der Schwerpunkte in der Sammlungspräsentation der Gegenwartskunst im Städel. Mit den russischen Suprematisten oder Piet Mondrian im frühen 20. Jahrhundert einsetzend, zieht sich über Lyonel Feininger oder László Moholy¬Nagy, Hermann Glöckner, Otto Freundlich, Josef Albers bis hin zu Adolf Fleischmann, Ad Reinhardt, Kenneth Noland, Donald Judd, Blinky Palermo, Imi Knoebel, John M Armleder oder Joseph Kosuth eine Entwicklungslinie, die formal wie inhaltlich das ganze Jahrhundert verbindet.

Ähnlich verhält es sich mit dem europäischen Informel, das schon in der Vorkriegszeit ansetzt, um dann, durch die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs verstärkt, in seiner ganzen Wucht sichtbar zu werden. Beginnend in den 1920er¬Jahren im Werk Jean Fautriers oder in den 1930er¬Jahren bei Fritz Winter, wird so die Verwurzelung der Nachkriegskunst in der klassischen Moderne deutlich – zugleich wird das Informel als historischer wie formaler Begriff lesbar, der noch weit

jenseits der 1950er¬Jahre für die Kunst unserer Gegenwart, etwa in den Werken Imi Knoebels, Per Kirkebys oder Wolfgang Tillmans’, Relevanz hat.

Zu einer der wohl spannendsten Entwicklungen in der Kunst der Moderne zählen die Erweiterungen des Malereibegriffs. Im Gefolge der Minimal Art gibt die Malerei ihre über Jahrhunderte zu ihrem Wesenskern gehörende Flächigkeit auf, verlässt die Wand und tritt selbstbewusst in den Raum. Diese "erweiterte Malerei" findet sich seit den 1960er¬Jahren immer wieder durch die Realität unterwandert beziehungsweise gerade in dieser Unterwanderung immer wieder von Neuem belebt: in den genähten Leinwänden Piero Manzonis oder den Schwammreliefs Yves Kleins ebenso wie in den Nagelbildern Günther Ueckers oder den Alltags¬und Industriematerialien der Arbeiten von John M Armleder, Gerhard Hoehme, Isa Genzken, Imi Knoebel, Michael Beutler oder Leni Hoffmann.

Neben der im 20. Jahrhundert sich vehement etablierenden Abstraktion, neben der Realität, die in verschiedenster Form Einzug in die Malerei hält, verschwinden Figur und Gegenstand keineswegs aus der Kunst unserer Gegenwart. Im Nebeneinander so unterschiedlicher malerischer Konzepte wie denen Asger Jorns, Georg Baselitz’, Leon Golubs oder Eugène Leroys wird deutlich, wie sehr auch die figürliche Malerei sich immer wieder am Abgrund der Un¬Form, der Auflösung ihrer Integrität bewegt. Daneben sind die Anteile von Abstraktion und Gegenstand in der Skulptur Otto Freundlichs oder den Malereien Gerhard Richters, Sigmar Polkes, Neo Rauchs und Corinne Wasmuhts im besten Falle ausgeglichen.

Paradigmatisch für einen sich öffnenden und erweiternden Malereibegriff ist die komplexe, für die Neupräsentation im Städel zentrale Wechselwirkung von Malerei und Fotografie. Maßgeblich für den Malereidiskurs ist hierbei eine immer stärker zutage tretende Tendenz, den Anspruch der unmittelbaren Abbildlichkeit der Fotografie – ursprünglich das Wesensmerkmal des Mediums – zu unterlaufen. Mit Vehemenz betont die Fotografie ihre Eigenweltlichkeit und mediale Autonomie. Im Zeitalter digitaler Bildverfahren – etwa bei Jörg Sasse oder Andreas Gursky – wie auch jener Fotografien, die gänzlich ohne Kamera in der Dunkelkammer entstehen, wie beispielsweise einzelne Arbeiten von Wolfgang Tillmans, zeigt sich, wie sehr die beiden ehemals miteinander wetteifernden Medien konvergieren. Die Fotografie ist dann bei Katharina Sieverding vor allem ein neutrales Bildmedium, dem die Wirklichkeit nur mehr Anlass für eigenständige Bilderfindungen ist oder das die reale Welt zu autonomen malerischen Bildstrukturen reduziert. Letztlich erfährt das Konzept Malerei auch hier eine überraschende Erweiterung – nicht in die dritte Dimension oder in die Welt der realen Dinge, sondern hin zu einem gänzlich anderen, eigentlich konkurrierenden Bildverfahren.

Die Sammlungspräsentation der Gegenwartskunst im Städel zeigt, dass Gattungsgrenzen durchlässig werden und sich eine generelle Tendenz zu hybriden Bildverfahren durchsetzt. Was früher kleinteilig geschieden werden musste, um adäquate Begrifflichkeiten zu entwickeln, kann nun als großräumig vernetzte Geschichte der Kunst vor und nach 1945 lesbar gemacht werden. Vor allem aber gilt es, den Begriff der Gegenwart oder den des Museums für Gegenwartskunst, wie er in den letzten Jahrzehnten als paradigmatisch von der traditionellen Kunstgeschichte sich unterscheidend verwendet wurde, neu zu justieren. Die nach jenem Paradigmenwechsel der Kunst um 1960 – vermeintlich – aus der Geschichte heraustretende Gegenwartskunst könnte so in neuer Weise eingemeindet werden. Diese Kunst und ihre Geschichte kommen nicht an ihr Ende. Ebenso wenig, wie der in der Vergangenheit immer wieder ausgerufene Tod der Malerei jemals wirklich eingetreten wäre. Was sich verändert, ist vielmehr die Definition des Malerischen – und mit ihm jene des Bildermuseums.

Sammlungserweiterung

Es war dem Städel ein Anliegen, die Sammlung der Kunst der letzten Jahrzehnte als integralen Baustein des Museums weiterzuentwickeln und den herausragenden, aber kompakten Bestand mit wichtigen Einzelarbeiten und Werkgruppen fundamental zu ergänzen. Zwei große Konvolute bereichern die Städel’sche Sammlung in spezifischer Weise.

Die Deutsche Bank übergab dem Städel Museum 2008 dauerhaft 600 bedeutende Werke aus ihrer Unternehmenssammlung. Für das Städel stellen die Werke der Deutschen Bank einen gewichtigen Zuwachs seiner Sammlung dar, der vorhandene Positionen wie die deutsche Malerei der 1960er- bis 1990er-Jahre verstärkt, bestehende Sammlungslücken schließt und insgesamt neue Akzente setzt.

Die Auswahl, die das Städel gemeinsam mit der Deutschen Bank getroffen hat, besteht aus insgesamt 60 Gemälden und Skulpturen, 161 Originalen auf Papier und 379 Druckgrafiken von 46 Künstlerinnen und Künstlern. Sie beinhaltet herausragende Gemälde und Skulpturen von Hans Arp, Georg Baselitz, Joseph Beuys, Günther Förg, Karl Horst Hödicke, Anselm Kiefer, Konrad Klapheck, Martin Kippenberger, Konrad Lueg, Markus Lüpertz, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Dieter Roth und Rosemarie Trockel sowie bedeutende Zeichnungen und ein breites Spektrum an Druckgrafiken.

Die Werke wurden von der Deutschen Bank in Form eines unbefristeten Leihvertrags an das Städel Museum übertragen. Darüber hinaus wurde – für den höchst

unwahrscheinlichen Fall einer Beendigung des Leihvertrages – zugunsten des Museums eine Ankaufsoption zu einem Viertel des aktuellen Werts, zahlbar ohne Zinsen in gleichen Tranchen über 25 Jahre, eingeräumt. Damit ist der Weiterbestand der Werke in der Städelschen Sammlung dauerhaft gesichert.

Die Sammlung Deutsche Bank wurde 1979 gegründet und zählt mit rund 56.000 Werken zu den international bedeutendsten Sammlungen zeitgenössischer Papierarbeiten und Fotografie. Zu sehen sind die Werke in über 900 Niederlassungen der Bank weltweit.

Aus der DZ BANK Kunstsammlung gelangten über 220 hochkarätige zeitgenössische Fotoarbeiten bzw. Werkkomplexe von 76 Künstlern in die Sammlung des Städel. Damit konnte die Fotografie als das wohl wichtigste Bildmedium der vergangenen Jahrzehnte als neuer Sammlungsschwerpunkt in das Museum integriert werden. Die vom Museum und der DZ BANK gemeinsam ausgewählten Fotoarbeiten zeichnen ein eindrucksvolles Panorama der amerikanischen und europäischen Fotografie seit den 1960er¬Jahren. Vertreten sind Werke vieler prominenter Künstler, darunter Matthew Barney, Thomas Demand, Olafur Eliasson, Günther Förg, Nan Goldin, Rodney Graham, Andreas Gursky, Richard Prince, Robert Rauschenberg, Cindy Sherman, Katharina Sieverding, Hirosho Sugimoto und Jeff Wall.

Das Eigentum an den ausgewählten Werken wurde von der DZ BANK auf eine von DZ BANK und Städel paritätisch gehaltene GmbH übertragen, deren alleiniger Zweck die dauerhafte Überlassung der Werke an das Museum ist. Eine ordentliche Kündigung durch die GmbH ist rechtlich ausgeschlossen. Eventuelle außerordentliche Kündigungen, die rechtlich nicht ausgeschlossen werden können, wurden zugunsten des Museums mit einer Ankaufsoption zum Buchwert (dem historischen Ankaufswert) der Werke versehen, um auch in diesem Fall den Weiterbestand der Werke in der Städelschen Sammlung sichern zu können.

Unter dem Thema "Konzept : Fotografie" verfügt die DZ BANK über eine rund 6.500 Werke umfassende Kunstsammlung, die weltweit zu den größten ihrer Art zählt. 1993 von der DG BANK, dem Vorgängerinstitut der heutigen DZ BANK Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, ins Leben gerufen, rückte die Sammlung von Beginn an den aktuellen und offenen Blick auf die Fotografie in der Gegenwartskunst in den Mittelpunkt.

Mit der Deutschen Bank und der DZ BANK wurden im Rahmen der Übergabe der Werke aus deren Sammlungen neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Kultur beschritten, die sowohl steuerrechtliche Komponenten berücksichtigen als auch den dauerhaften Verbleib der Werke in der Sammlung des Städel sichern.

Ein weiterer zentraler Pfeiler der aktuellen Sammlungsentwicklung sind die Ankäufe des seit 2007 existierenden Städelkomitee 21. Jahrhundert. Dieser von hoch engagierten Bürgerinnen und Bürgern getragene Kreis im Städelschen Museums¬Verein ermöglicht es, mit gezielten Ankäufen Sammlungslücken zu schließen, um so wesentlich zur Kohäsion der einzelnen Konvolute zu einem stimmigen Gesamtklang beizutragen. Annähernd 100 wichtige Arbeiten, etwa von Jean Fautrier, Isa Genzken, Gotthard Graubner, Per Kirkeby, Eugène Leroy, Tobias Rehberg, Michael Riedel, Günther Uecker, Daniel Richter, Corinne Wasmuht und vielen anderen, kamen so in die Sammlung. Dieses außergewöhnliche Gremium, dem das Städel wesentliche Impulse verdankt, wird die Fortentwicklung der Sammlung Gegenwartskunst auch in Zukunft begleiten.

Eigens für das Städel haben Thomas Demand, Michael Beutler und Leni Hoffmann neue Arbeiten geschaffen, die nun fester Bestandteil der Sammlungspräsentation sind. Im Rahmen der Präsentation der Gegenwartskunst im Erweiterungsbau wird zudem im Ausstellungshaus Dan Flavins Arbeit "Untitled (for Professor Klaus Gallwitz)" aus dem Jahr 1993 wieder gezeigt. Zwei Hauptwerke der deutschen Kunst der 1960er-Jahre, "Oberon" von Georg Baselitz und Eugen Schönebecks Trotzki-Porträt ("Bildnis L. T.") hängen innerhalb der Galerien des Mainflügels und treten damit in ein Zwiegespräch mit den alten Meistern.

Ergänzt wurde die Sammlung in den letzten Jahren auch durch bedeutende Schenkungen von Künstlern und Sammlern, die das Städel in außerordentlich großzügiger Weise bedachten. Auch aufgrund dieser mäzenatischen Gesten konnte die Sammlung strategisch um wichtige Werke ergänzt werden. So verstärken Hauptwerke wie etwa von Georg Baselitz, Rainer Fetting, Otto Freundlich, Rupprecht Geiger, Hermann Glöckner, K. O. Götz, Arnulf Rainer und Eugen Schönebeck die Sammlung an neuralgischen Punkten. Zirka ein Drittel der Arbeiten in der seit fast 200 Jahren gewachsenen Städelschen Sammlung sind Schenkungen – auch diese Tradition konnte in den letzten Jahren besonders belebt werden.

Rund 80 Prozent der im Rahmen der neuen Sammlungspräsentation der Gegenwartskunst gezeigten Werke sind Neuzugänge der vergangenen sechs Jahre. Davon stammt ein Drittel aus den Konvoluten der Unternehmenssammlungen, der Rest aus dem Eigentum des Städel bzw. des Städelschen Museums-Vereins.

Die Architektur des Erweiterungsbaus

Das Städel hat im Herbst 2007 einen Wettbewerb zur Erweiterung des Museums ausgelobt, zu dem acht angesehene deutsche und internationale Architektenbüros eingeladen wurden. An dem Wettbewerb beteiligten sich Diller Scofidio + Renfro, New York; Gigon/Guyer Architekten, Zürich; Jabornegg & Pálffy, Wien; Kuehn Malvezzi Architekten GmbH, Berlin; Sanaa Ltd/Kazuyo Sejima, Ryue Nishizawa & Associates, Tokio; schneider+schumacher Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main; UNStudio, Amsterdam; und Wandel Hoefer Lorch + Hirsch Müller, Frankfurt am Main. Eine internationale Jury unter dem Vorsitz von Louisa Hutton (Architektin BDA, Berlin) kürte im Februar 2008 den Entwurf der Frankfurter Architekten schneider+schumacher zum Sieger.

Der Neubau schließt sich an den Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Gartenflügel, den ersten Erweiterungsbau des 1878 am Schaumainkai fertiggestellten Museumsgebäudes, an. Im Gegensatz zu den bisherigen baulichen Erweiterungen wurde der neue Museumsanbau unterirdisch, unter dem Städel-Garten, platziert. Von außen definiert die begrünte und begehbare kuppelartige Aufwölbung des Erweiterungsbaus mit 195 kreisrunden Oberlichtern mit Durchmessern von 1,5 bis 2,5 Metern den Garten neu und schafft ein architektonisches Markenzeichen.

Das Gebäude wird über eine zentrale Achse vom Haupteingang auf der Mainseite her erschlossen. Durch die geöffneten beiden Bogenfelder rechts und links der Treppe im Hauptfoyer gelangt der Besucher auf das Niveau des Metzler-Foyers. Zusammen mit dem angrenzenden, von Thomas Demand neu gestalteten Metzler-Saal dient das Foyer auch weiterhin als Veranstaltungsbereich des Museums und ist darüber hinaus als Ausstellungsfläche nutzbar. Von hier führt eine Treppe in den unter dem Garten gelegenen 3.000 m2 großen Erweiterungsbau. Der Innenraum der Gartenhallen wird durch seine elegant geschwungene und leicht wirkende Decke charakterisiert, die ihn frei überspannt und auf nur 12 Innenstützen ruht. Die Oberlichter versorgen die Gartenhallen mit natürlichem Licht und breiten sich als einprägsames Muster über die Gartenfläche aus. In den Oberlichtern befindet sich ein Verschattungssystem, das direkte Sonneneinstrahlung verhindert und die Möglichkeit bietet, das Tageslicht vollständig auszublenden. Ein zusätzlicher Ring aus warmweißen und kaltweißen LED-Leuchten gewährleistet darüber hinaus eine gleichmäßige Beleuchtung der Bilder und Ausstellungsobjekte und sorgt dafür, dass sich jedes der 195 Oberlichter individuell steuern lässt. Ein modulares Wandsystem ermöglicht eine völlig flexible Ausstellungsarchitektur innerhalb der Gartenhallen.

Ausstellungsarchitektur der Sammlungspräsentation

Eine freie Konstellation von Kuben bildet in den Gartenhallen das mit Kuehn Malvezzi konzipierte Wandsystem für die Präsentation der Gegenwartskunst. Als Räume im Raum sind die Kuben wie Häuser in einer Stadt situiert und schaffen in ihrem Inneren jeweils autonome Ausstellungsorte, die von Kuratoren und Künstlern auf unterschiedliche Weise bespielt werden können. In den Zwischenräumen entstehen zugleich offene Räume, die wie Plätze und Straßen eine weitere Raumtypologie bilden und ebenfalls als Ausstellungsorte genutzt werden können. Die Verbindung der Orte folgt keiner festgelegten Choreografie; die Besucher bewegen sich vielmehr individuell und intuitiv durch den Ausstellungsraum. Sie erfahren ihn durch asymmetrische Blickachsen sowie Bewegungsrichtungen zwischen den Kuben als dynamische Verknüpfung von Räumen. Der Kubeneinbau ist reversibel und verleiht der aktuellen kuratorischen Konzeption präzise Ausdruck, ohne auf eine bestimmte Dauer festgelegt zu sein.

Städel-Sammlung / Unterbringung und Baugeschichte

1782 bis 1833: "Zum Goldenen Bären" am Roßmarkt Nr. 18
1833 bis 1878: "Haus Vrints-Treuenfeld" in der Neuen Mainzer Straße Nr. 47–49
1878: Museumsneubau am Schaumainkai, Mainflügel (Architekt Oskar Sommer)
1921: Erweiterungsbau am Schaumainkai, Gartenflügel (Architekten Franz von Hoven und Franz Heberer)
1960er-Jahre: Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg beschädigten Gebäudes durch Johannes Krahn (1963 Mainflügel, 1966 Gartenflügel)
1990: Anbau des Ausstellungshauses in der Holbeinstraße (Architekt Gustav Peichl)
1999: Umbau- und Renovierungsphase, Neubau Museumsrestaurant und Buchhandlung (Architekt Jochem Jourdan)
2011: Sanierung des Main- und Gartenflügels (Architekten schneider+schumacher)
2012: Erweiterungsbau zur Präsentation der Gegenwartskunst (Architekten schneider+schumacher)

Weitere Informationen zur Baugeschichte des Städel Museums

 

Finanzierung

Die Gesamtkosten des Erweiterungsbaus des Städel Museums sowie der Sanierung des Altbaus betragen insgesamt rund 52 Millionen Euro. Das Projekt (34 Millionen Erweiterungsbau, 18 Millionen Sanierung des Altbaus) wurde durch die beispiellose Unterstützung von Unternehmen, Stiftungen und zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern zu 50 Prozent (rund 26 Millionen Euro) aus privaten Mitteln und zur anderen Hälfte aus öffentlichen Geldern finanziert. Im Rahmen der vom Städel initiierten Kampagne "Frankfurt baut das neue Städel" fanden zahlreiche Aktionen zur Unterstützung der größten baulichen und inhaltlichen Erweiterung in der knapp 200-jährigen Geschichte des Museums statt.

Die Zusage der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, den Neubau mit einer Summe von sieben Millionen Euro zu unterstützen, legte im September 2007 den finanziellen Grundstein für das Erweiterungsprojekt des Städel Museums. Das Frankfurter Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. und die Familie Metzler gaben im September 2008 bekannt, das Städel Museum bei der Realisierung des Erweiterungsbaus mit einer Spende von drei Millionen Euro zu unterstützen. Zu den Hauptförderern des Projekts zählen außerdem KPMG, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft
(1 Million Euro), PricewaterhouseCoopers (500.000 Euro), die Deutsche Bank (500.000 Euro), das Immobilienunternehmen Tishman Speyer (500.000 US-Dollar), die Fazit-Stiftung (250.000 Euro) sowie die Royal Bank of Scotland (100.000 Euro).

Große Anerkennung gilt auch den privaten Mäzenen, die das Projekt substanziell vorangetrieben haben. Die Familie Erivan Haub stellte für das Städel die großzügige Summe von 500.000 Euro bereit. Fritz und Waltraud Mayer unterstützten das Haus mit 400.000 Euro und stifteten darüber hinaus wichtige Werke aus ihrer Privatsammlung. Hilmar Kopper und Brigitte Seebacher beteiligten sich mit einer viertel Million Euro, die Ehepaare Josef und Pirkko Ackermann, Carlos und Karin Giersch, Jochen und Brigitte Hückmann sowie die Familie Merz jeweils mit 100.000 Euro am Erweiterungsprojekt. Darüber hinaus wurde die Städel-Erweiterung in Millionenhöhe von privaten Spenderinnen und Spendern mitgetragen, die nicht genannt werden möchten.

Besonders großes Engagement hat der Städelsche Museums-Verein bewiesen, der die Erweiterung mit drei Millionen Euro unterstützte. Die Spende erfolgte dank zahlreicher Beiträge von Mitgliedern, Benefizmitgliedschaften, kreativen Veranstaltungen sowie zweier privater Großspenden in jeweils siebenstelliger Höhe.

Die Finanzierung des Gesamtprojekts wurde ebenso von der öffentlichen Hand mitgetragen. Die Stadt Frankfurt beteiligte sich mit 16,4 Millionen Euro (11,4 Millionen Euro Altbausanierung, 5 Millionen Euro Erweiterungsbau). Für den Erweiterungsbau kamen außerdem aus den Mitteln des Hessischen Sonderinvestitionsprogramms 5 Millionen Euro und aus Haushaltsmitteln des Landes Hessen 1 Million Euro hinzu. Im Juni 2009 verlautbarte die Stadt Eschborn, sich mit insgesamt 4 Millionen Euro an der Finanzierung des Erweiterungsbaus zu beteiligen.

Spendenkampagne "Frankfurt baut das neue Städel"

2009 wurde eine große Bürgerkampagne entwickelt, die zwei Ziele verfolgte: Interesse und Begeisterung für das Erweiterungsprojekt zu wecken und mithilfe vieler Groß- und Kleinspenden zur Gesamtfinanzierung beizutragen. Unter dem Leitmotiv "Frankfurt baut das neue Städel. Bauen Sie mit!" wurden seit September 2009 unterschiedlichste Maßnahmen durchgeführt, die zum Mitmachen anspornten und Spenden für das Erweiterungsprojekt lukrieren sollten. Zu den herausragenden Projekten der Bürgerkampagne zählten neben zahlreichen sympathischen großen und kleinen Aktionen rund um die gelben Gummistiefel, das Markenzeichen der Kampagne, eine Aktion, in deren Rahmen 1.200 Schülerinnen und Schüler der Schillerschule über die Versteigerung selbst gemalter Bilder zu jungen Mäzenen wurden, ein von Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiierter Benefizabend im Hotel Hessischer Hof mit einem Vortrag des MoMA-Direktors Glenn D. Lowry sowie ein Benefizkonzert mit Diana Damrau, Andrea Marcon und Mitgliedern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters im Frankfurter Kaiserdom.

Spendertafel und Patenschaften

Eine große Spendertafel im Metzler-Foyer würdigt die zahlreichen Förderer der Städel-Erweiterung. Als Geste der Anerkennung des großen Engagements seiner Unterstützer hat das Städel außerdem zahlreiche Patenschaften vergeben. Das Treppenende am Übergang zum Neubau ist in Wertschätzung der Anschubfinanzierung durch die Gemeinnnützige Hertie-Stiftung mit dem Schriftzug "Hertie-Gartenhallen" versehen. Die einzelnen Räume des Erweiterungsbaus wie zum Beispiel die "Galerie Familie Erivan Haub", die "Galerie Stiftung Polytechnische Gesellschaft" und die "Galerie KPMG" verweisen ebenso auf Patenschaften von Förderern wie die Säle im Bereich der "Alten Meister" und der "Kunst der Moderne" im Altbau, die – wie die "Galerie Dagmar Westberg", die "Galerie Frankfurter Volksbank" oder die "Galerie Karin und Michael Thoma" – seit Längerem Paten haben. Auch für die Oberlichter des Erweiterungsbaus wurden Patenschaften vergeben; der Schriftzug ist von außen lesbar. Zudem wurden mehrere Galerieräume im Erweiterungsbau in Anerkennung der Übergabe der beiden großen Sammlungskonvolute als "Galerie Deutsche Bank" sowie "Galerie DZ BANK" bezeichnet. Die ausgewählten Werke aus den Bankensammlungen werden jedoch ebenso auch in anderen Galerieräumen und inhaltlichen Kontexten gezeigt, wie in diesen Galerieräumen auch Werke anderer Provenienz präsentiert werden.

Publikation

Begleitend zur Neueröffnung des Bereichs "Gegenwartskunst" erscheint der neue Sammlungsüberblick "Gegenwartskunst (1945–heute) im Städel Museum" im Hatje Cantz Verlag. Der von Max Hollein und Dr. Martin Engler herausgegebene Band stellt erstmals eine Auswahl von rund 330 Werken aus dem aktuellen Sammlungsbestand der Gegenwartskunst vor und erläutert anhand einer Auswahl der Bestände kunstgeschichtliche Strömungen und Einzelpositionen der Kunst der Gegenwart.

Sammlungsüberblick "Gegenwartskunst (1945–heute) im Städel Museum", hrsg. von Martin Engler und Max Hollein. Mit einem Vorwort von Max Hollein, einer Einleitung von Martin Engler sowie Texten von Martin Engler, Anna Fricke, Carolin Köchling und Charlotte Klonk sowie Gesprächen mit Klaus Gallwitz, Friedhelm Hütte, Sylvia von Metzler und Luminita Sabau. 336 Seiten, 397 Abbildungen, Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2012, ISBN 978-3-941399-04-04
(dt. Ausgabe), 35,00 €.

 Zur Bestellung im Online-Shop

 

 

 

 

 

 

Darüber hinaus erscheint die vom Städel Museum herausgegebene Festschrift "Die Erweiterung des Städel Museums 2007–2012". Das Buch erzählt die Geschichte des Großprojekts – von den ersten Überlegungen über den Spatenstich, die große Spendenkampagne bis hin zur Eröffnung des Erweiterungsbaus – anhand einer ausführlichen Chronologie und anschaulich illustrierten Daten und Fakten. Wichtige Protagonisten des Projekts kommen in Interviews und Statements zu Wort.

Festschrift "Die Erweiterung des Städel Museums 2007–2012", hrsg. vom Städel Museum. Mit einer ausführlichen Chronologie des Projekts, Interviews und Statements von Dr. Josef Ackermann, Dr. Michael Endres, Max Hollein, Wolfgang Kirsch, Sylvia und Friedrich von Metzler, Dr. h. c. Petra Roth und Prof. Dr. Felix Semmelroth, Till Schneider und Michael Schumacher, zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern sowie Daten und Fakten zum Projekt. 173 Seiten, 39,80 € (exklusiv im Städel-Shop erhältlich).

Bildung und Vermittlung

Mit zahlreichen neuen Vermittlungsangeboten wurde auch der Bereich der Bildungs- und Vermittlungsarbeit erweitert und modernisiert. Das Spektrum der neuen Formate reicht von multimedialen Angeboten wie dem Audioguide, einer digitalen Bilderreise für Kinder und einem Multi-Touchscreen im Kabinett zum Main bis hin zur neuen Bibliothek/Mediathek für Recherche, Vertiefung sowie eigenes Gestalten. So ist jeder Museumsbesuch immer wieder ein neues Erlebnis. Am 23. März 2012 findet hierzu im Städel Museum ein gesonderter Pressetermin statt, bei dem die neuen Vermittlungsangebote des Hauses umfassend vorgestellt werden.

Zum Vermittlungsprogramm "Städel&ich"

 

 

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