The works of Naum Gabo © Nina Williams

NAUM GABO

Konstruktiver Kopf Nr.1

1915 (Rekonstruktion 1985)

Dreifach geschichtetes Sperrholz
Inv. Nr. St. P 439

54 cm

zur  Biographie

Eine weibliche Büste aus einzelnen in sich verschachtelten Holzplatten zusammenzufügen – das gelang dem russischen Ingenieur und Künstler Naum Gabo 1915 erstmals mit dem „Konstruktiven Kopf Nr. 1“. Seine zerlegbare Skulptur näherte sich einer architektonischen Struktur an. Diese neue Auffassung des „Konstruktivismus“ entsprach den Techniken für Architekturentwürfe und industriellen Fertigungen, die Gabo während seines Studiums in München kennenlernte. Gabo behielt die Büste während seiner 1922 beginnenden, langen Emigrationsreise in die USA stets bei sich, nach seinem Tod 1977 fand man sie in das Papier einer russischen Zeitung verpackt in seinem Haus.



Zur Schenkung des Werkes:
Diese Skulptur wurde nach dem Tod Naum Gabos 1977 in Zeitungspapier verpackt in seinem Haus gefunden – seit ihrer Entstehung 1915 war sie auf der langen Reise ins Exil stets im Besitz des Künstlers verblieben. Für das Städel konnte sie mit vielseitiger Unterstützung 1996 erworben werden. Zum Einsatz kamen dabei Geldmittel, die aus Anlass des 90. Geburtstages von Herrmann J. Abs (1901?1994), von 1970 bis 1994 Vorsitzender der Städel-Administration und ehemals Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, zusammengekommen waren. Auch durch die großzügige Förderung durch die Hessische Kulturstiftung und Schenkungen von Kurt und Veronika Stahl sowie der damals der Administration angehörenden Barbara von Metzler konnte der Ankauf ermöglicht werden.
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